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  • Auswärtsspiel beim 1. FC Kaiserslautern

    Auswärtsspiel beim 1. FC Kaiserslautern

    Der VfB muss in der zweiten Runde des DFB-Pokals auswärts antreten. Das Duell beim Zweitligisten findet entweder am 24. oder am 25. Oktober statt.

    Exakt eine Woche nachdem sich der VfB in der ersten Runde des DFB-Pokals bei Energie Cottbus mit 6:5 nach Elfmeterschießen durchgesetzt hatte, fand am Sonntagabend die Auslosung der zweiten Runde statt. Im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund agierte dabei Komikerin Carolin Kebekus als Losfee – und bescherte dem VfB ein Auswärtsspiel beim 1. FC Kaiserslautern.

    „Ein echtes Traditionsduell gegen einen starken Gegner. Das wird sicherlich eine heiße Kiste in einer tollen Atmosphäre“, sagte VfB Cheftrainer Hannes Wolf. VfB Sportvorstand Michael Reschke kommentierte die Auslosung mit den Worten: „Ein spannendes Los. Es ist immer etwas Besonderes auf dem Betzenberg zu spielen. Wir freuen uns auf das Spiel. Wir haben das klare Ziel, in die nächste Runde einzuziehen, wissen aber auch, dass uns mit dem FCK eine schwere Aufgabe erwartet.“

    Der 1. FC Kaiserslautern, der sein Erstrundenduell beim Oberligisten SV Eichede (Schleswig-Holstein) mit 4:0 gewann, steht aktuell in der zweiten Liga nach drei Spielen mit einem Punkt auf Rang 16. Erst in der vergangenen Saison hatten sich der VfB und die Roten Teufel in der Liga zweimal gegenüber gestanden. Beide Partien gewann der VfB – das Heimspiel mit 2:0, das Spiel am 17. September 2016 auf dem Betzenberg durch ein Kopfballtor von Simon Terodde in der 52. Minute mit 1:0.

    Ausgetragen wird das Zweitrundenspiel am 24. oder 25. Oktober. Die exakte Ansetzung folgt noch. Sicher ist bislang nur, dass es an beiden Tagen jeweils vier Spiele um 18:30 Uhr und vier Spiele um 20:30 Uhr geben wird. Alle Partien der zweiten Runde gibt es auf der Internetseite www.dfb.de.

     

  • „Die Niederlage ärgert uns massiv“

    „Die Niederlage ärgert uns massiv“

    Am Tag nach dem Spiel bei Hertha BSC analysiert Hannes Wolf mit ein bisschen Abstand die Partie und ordnet sie ein. Timo Baumgartl und Julian Green sind indes ins Training zurückgekehrt.

    Hannes Wolf hat schon ruhigere Nächte erlebt als jene nach dem Bundesligaauftakt bei Hertha BSC. „Die Nacht nach einer Niederlage fühlt sich nie gut an“, sagt er, „da liegst du ein bisschen wach und denkst noch einmal über das Spiel nach.“ Und so ist in den Stunden nach dem Abpfiff in ihm eine Analyse gereift, die er am Sonntagmittag nach der Regenerationseinheit der Mannschaft folgendermaßen formuliert: „Wir haben inhaltlich viele Sachen gut gemacht, aber auch ein paar nicht – die wollen wir künftig besser machen. In der ersten Halbzeit hat uns im Spiel nach vorne ein bisschen der Mut gefehlt, noch intensiver und aggressiver vorne reinzugehen und unser Tempo sowie unsere Fähigkeiten auf den Platz zu bringen. In der zweiten Halbzeit haben wir sehr gut nach vorne gespielt und vier, fünf klare Situationen gehabt, nur leider kein Tor geschossen.“

    Ein Punkt, in dem sich am Samstag VfB und Hertha BSC unterschieden. „Wir haben nur zwei Abschlüsse zugelassen, die waren halt drin“, verdeutlicht Hannes Wolf, „zusammengerechnet hat Hertha in der Defensive mehr zugelassen als wir. Wir hatten mehr Szenen und nach dem 0:1 oft genug die Chance, zurückzukommen. Wir haben sie nur leider nicht genutzt.“ Soweit die Analyse zum ersten Saisonspiel, bei der Bewertung der Partie hat für ihn aber noch ein Punkt eine besondere Bedeutung: „Wir wollen nicht so eine Mannschaft werden, die sagt ,Wir haben verloren, das kann passieren‘. Die Niederlage ärgert uns massiv.“

    Timo Baumgartl und Julian Green nehmen wieder am Training teil

    Vor diesem Hintergrund ist es Hannes Wolf auch „zu billig“, wie er es formuliert, nur über die eine Situation vor dem Gegentreffer zum 0:1 zu diskutieren, bei der man „einen Moment nicht so wach“ gewesen sei. Vor allem mit dem Blick auf die Vorbereitung auf das Heimspiel am kommenden Samstag gegen den FSV Mainz 05. Auf die Trainingswoche, die nach einem freien Tag am Montag mit zwei Einheiten am Dienstag beginnt. „Wir müssen aufpassen, dass wir nicht nur auf ein paar Themen springen, sondern wieder an allem arbeiten, um dann die Konsequenz zu haben, im entscheidenden Moment den Tick besser zu sein als Mainz“, sagt der VfB Cheftrainer, „wir brauchen auf dem Weg dahin und dann im Spiel wieder die ganze Palette. Wenn du sagst, dass du gegen Berlin in der einen Situation anders hättest verteidigen müssen, aber drei andere Informationen, die wichtig waren vergisst, dann funktioniert das nicht. Deshalb werden wir versuchen, einen guten Weg zum Spiel hin zu gestalten, diesen mit Leben zu füllen und dann im Spiel alles reinzulegen, um die Punkte hier bei uns zu behalten.“

    Wenn der von Hannes Wolf angesprochene Weg, die konkrete Vorbereitung auf das Mainz-Spiel, mit zwei Trainingseinheiten am Dienstag beginnt, werden dann auch wieder Timo Baumgartl und Julian Green mit dabei sein. Während Timo Baumgartl am Samstag noch wegen den Folgen einer leichten Gehirnerschütterung ausfiel, musste Julian Green erkältet passen. Beide waren aber am Sonntag wieder mit von der Partie und steigen am Dienstag voll ein.

  • VfB unterliegt beim Auftakt in Berlin 0:2

    VfB unterliegt beim Auftakt in Berlin

    Takuma Asano, Ailton Ferreira Silva, Marcin Kaminski, Chadrac Akolo, Orel Mangala und Benjamin Pavard: Sechs Spieler, die beim ersten Saisonspiel des VfB bei Hertha BSC in der Startelf standen, absolvierten im Berliner Olympiastadion ihr erstes Bundesligaspiel. Und für sie war es lange Zeit eine Premiere ganz nach ihrem Geschmack. Doch in der zweiten Hälfte sollte sich das ändern – trotz eines Torschussverhältnisses, das in den zweiten 45 Minuten 7:2 für den VfB lautete.

    Ausgangslage

    Im ersten Bundesligaspiel nach einjähriger Abstinenz trat der VfB im Berliner Olympiastadion vor 44.751 Zuschauern an. Gegner Hertha BSC, in der vergangenen Saison am Ende Sechster der Bundesliga, hatte fünf Tage zuvor sein erstes Pflichtspiel in der ersten Runde des DFB-Pokals ebenso erfolgreich bestritten wie das Team von Trainer Hannes Wolf. Denn während der VfB durch ein 6:5 nach Elfmeterschießen bei Energie Cottbus in die zweite Runde des deutschen Pokalwettbewerbs einzog, kamen die Berliner dank eines 2:0 bei Hansa Rostock weiter.

    Personal

    Hannes Wolf musste bei der Reise nach Berlin gleich auf fünf Spieler verzichten. Daniel Ginczek (Belastungsreaktion im Knie), Timo Baumgartl (leichte Gehirnerschütterung), Emiliano Insua (Risswunde über dem Knie), Julian Green (Erkältung) und Anto Grgic (Schlag auf den Fuß) flogen nicht mit in die Hauptstadt. Im Vergleich zum Pokalspiel in Cottbus stellte der VfB Coach seine Startelf auf zwei Positionen um. So begannen diesmal Ailton Ferreira Silva und Orel Mangala anstelle von Dzenis Burnic und Ebenezer Ofori.

    Pál Dárdai musste indes auf seine beiden Neuzugänge Davie Selke (Knochenmarködem im Mittelfuß) und Valentino Lazaro (Außenbandanriss im Sprunggelenk) sowie auf den ehemaligen VfB Spieler Julian Schieber (Aufbautraining nach Knieoperation) verzichten. Der Hertha-Trainer nahm das mit einem gewissen Sarkasmus hin: "Meine Transferwünsche wurden alle erfüllt, aber das Profil Torgefahr ist leider in der Reha unterwegs."

    Der Spielverlauf

    10. Minute

    Die Berliner haben in der Anfangsphase zwar ein bisschen mehr vom Spiel, das erste Mal Torgefahr geht aber vom VfB aus. Nach einem Zuspiel von Christian Gentner kommt Chadrac Akolo an der Strafraumgrenze zum Abschluss. Er trifft allerdings den Ball nicht richtig – kein Problem für Hertha-Keeper Rune Jarstein.

    13. Minute

    Die VfB Defensive mit der Viererkette Matthias Zimmermann, Benjamin Pavard, Marcin Kaminski und Ailton Ferreira Silva sowie auf der Doppel-Sechs mit Christian Gentner und Orel Mangala steht sicher und lässt in der kompletten ersten Halbzeit nur zwei kleinere Torchancen zu. Die erste: Nach einer Kopfballabwehr von Matthias Zimmermann kommt Vladimir Darida in zentraler Position zum Distanzschuss. Der Ball fliegt übers Tor.

    40. Minute

    Ob Eckball oder Freistoß – der VfB verteidigt die Standardsituationen genauso souverän wie die Berliner Angriffe aus dem laufenden Spiel heraus. Nur einmal kommt Alexander Esswein durch und kann aus 17 Metern abziehen. Ron-Robert Zieler aber hält.

    46. Minute

    Exakt 29 Sekunden sind in der zweiten Hälfte gespielt, als das 1:0 für Hertha BSC fällt. Nach einem Einwurf der Berliner geht es ganz schnell. Pass in die Tiefe zu Mathew Leckie. Der setzt sich auf der rechten Angriffsseite gegen Ailton Ferreira Silva durch, zieht mit Tempo in den Strafraum und lässt dann beim Abschluss Ron-Robert Zieler keine Chance.

    53. Minute

    Chadrac Akolo spielt Simon Terodde im Strafraum an. Der VfB Torjäger wird allerdings abgedrängt und muss aus ganz spitzem Winkel abschließen. Rune Jarstein hält.

    54. Minute

    Der VfB kommt offensiv jetzt besser ins Spiel und erarbeitet sich innerhalb von zwei Minuten zwei weitere Chancen. Erst schießt Chadrac Akolo aus 16 Metern, trifft dabei aber Simon Terodde, von dem der Ball übers Tor geht. Kurz darauf erobert sich Josip Brekalo in der Berliner Hälfte den Ball und zieht in der Strafraum. Sein Schuss wird aber noch von einem Berliner Verteidiger abgeblockt.

    62. Minute

    Und wieder erzielt Mathew Leckie das Tor. Nach einer Ecke bekommen die Jungs aus Cannstatt den Ball nicht aus dem Strafraum. Stattdessen fällt er direkt vor die Füße des Herthaners. Der zieht sofort ab – 2:0 für die Gastgeber.

    74. Minute

    Nach einem herrlichen Pass von Benjamin Pavard ist Takuma Asano auf der rechten Seite durch und stürmt in den Strafraum. Sein Schuss prallt jedoch am rechten Außenpfosten ab.

    80. Minute

    Vier Minuten nach seiner Einwechslung hat Anastasios Donis, der für Chadrac Akolo kam, die Chance zum Ausgleich auf dem Fuß. Eine Flanke von Dennis Aogo wird abgefälscht, wodurch Hertha-Keeper Rune Jarstein beim Luft-Zweikampf mit Simon Terodde Probleme bekommt. Der Ball landet bei Anastasios Donis, dessen Abschluss der Berliner Marvin Plattenhardt noch abfälschen kann, so dass der Ball am Tor vorbei geht.

    87. Minute

    Die letzte Chance des Spiels hat Anastasios Donis. Sein Freistoß von der Strafraumgrenze landet neben dem Tor.

    Fazit

    Da war grundsätzlich mehr drin. Der VfB bekam beim Gastspiel im Berliner Olympiastadion gnadenlos den Unterschied zwischen erster und zweiter Liga aufgezeigt. In der Defensive stand das Team von Trainer Hannes Wolf über weite Strecken der Partie gut und hatte die Berliner meist im Griff. Die wenigen eigenen Fehler besiegelten dann aber das Schicksal – auch weil sich Hertha BSC im Angriff effektiver zeigte als die VfB Offensivspieler. Die hatten zwar auch ihre Torchancen, brachten den Ball aber nicht im Tor der Gastgeber unter.

  • Die Stimmen zum Spiel

    Die Stimmen zum Spiel

    Hannes Wolf: "Wir haben heute in den wenigen Szene, in denen wir nicht gut verteidigt haben, das Spiel verloren. In der ersten Hälfte hatte Hertha keine klare Chance, ein Tor zu erzielen. Von daher geht das 0:0 zur Pause in Ordnung. Nach dem 0:1 haben wir zwei, drei klare Chancen, aber machen das Tor nicht. Selbst nach dem 0:2 haben wir noch klare Chancen, deswegen ist es ärgerlich, dass wir keine Punkte mitnehmen können."

    Christian Gentner: "In der letzten Saison sind die Fehler nicht so eklatant bestraft worden, ich hoffe, dass wir heute etwas gelernt haben. Wir haben in der ersten Hälfte zwar Hertha BSC viel den Ball überlassen, aber keine Torchancen zugelassen. Das war auch unser Plan, aber nach 46 Minuten war er dann kaputt. Nach dem Einwurf sind schnell ein paar Dinge schief gelaufen, dass darf so nicht passieren. Hertha hatte insgesamt nicht viele Chancen. Wir müssen jetzt das, was gut war, mitnehmen."

    Simon Terodde: "Wir haben es in der ersten Halbzeit gut gemacht, waren dann nach der Pause aber einen Moment unachtsam – das wurde bestraft. Wir hätten kurz nach dem ersten Gegentreffer den Ausgleich machen müssen, die Chancen dazu waren da. Insgesamt war es ein Auftritt, auf den wir aufbauen können."

    Ron-Robert Zieler: "Die erste Halbzeit war gar nicht so schlecht. Da haben wir defensiv gut verteidigt, auch wenn offensiv nicht so viel zustande gekommen ist. Das erste Gegentor war dann der Knackpunkt. In der Bundesliga werden einfache Fehler knallhart bestraft. Wir müssen sie abstellen, nicht nur in der Defensive – im ganzen Mannschaftsverbund."

    Pál Dárdai: In der ersten Halbzeit hatten wir alles unter Kontrolle, aber haben immer einen Tick zu spät den entscheidenden Pass gespielt. Der VfB hat uns da gut kontrolliert. In der zweiten Halbzeit haben wir richtig gut angefangen, aber dann unser Konzept kaputt gemacht. Ich bin nicht zufrieden mit der zweiten Hälfte, da hatte der VfB zwei, drei gute Chance."

  • Glücklicher Heimsieg

    Glücklicher Heimsieg

    Die B-Junioren haben mit einem 3:1 gegen den SC Freiburg im dritten Saisonspiel ihren dritten Sieg eingefahren. Dieser war diesmal aber sehr hart erarbeitet und am Ende mit etwas Glück verbunden. Erneut glänzen konnte Leon Dajaku, der alle drei Treffer erzielte.

    Ein Raunen ging fünf Minuten vor Abpfiff durch die Zuschauermenge. Beim Stand von 2:1 für den VfB landete der Ball im Strafraum auf dem Fuß eines Freiburger Angreifers. VfB Schlussmann Sebastian Hornung parierte den Schuss zwar zur Seite, doch dort stand ein weiterer Freiburger zum Einschuss bereit. Der Jubel der Gäste war förmlich schon zu hören, blieb dann aber doch aus, denn der Ball klatschte an die Latte und zurück ins Spiel. Puh. Aufatmen bei Nico Willig und seinem Trainerteam, Fassungslosigkeit auf Seiten des SC Freiburg. Drei Minuten später machte der VfB zur Erleichterung aller Beteiligten mit dem 3:1 den Deckel drauf und fuhr den Sieg ein.

    Obwohl der Sieg letztendlich glücklich war, sah es in der Anfangsphase nach einer souveränen Vorstellung der Schwaben aus. Die Mannschaft mit dem Brustring attackierte früh und setzte die Gäste von Beginn an enorm unter Druck. In den Angriffsbemühungen fehlte jedoch der letzte entscheidende Pass. Leon Dajaku setzte nach fünf Minuten mit einem Distanzschuss zwar die erste Duftmarke, doch der SC, der viel mit langen Bällen operierte, hatte die erste Großchance des Spiels. Ein langer Ball wurde unglücklich abgefälscht und fiel vor die Füße von Tim Heinzelmann, der aus 15 Metern jedoch knapp am Tor vorbeizielte (21.). Der VfB blieb in der ersten Halbzeit die spielbestimmende Mannschaft und kam vor allem durch Dajaku immer wieder gefährlich vor das Tor, war im Abschluss aber zu ungenau, sodass es torlos in die Kabinen ging.

    Dajaku drehte auf

    Der VfB kam mit ordentlich Schwung aus der Kabine. Bereits im ersten Angriff nach Wiederanpfiff hätte es 1:0 stehen müssen, Dajaku scheiterte allein aufs Tor zulaufend aber am gut aufgelegten SC-Keeper Jan Winter. Es entwickelte sich nun ein munteres Spiel mit Strafraumszenen auf beiden Seiten. Zehn Minuten später hatte Freiburg die Gelegenheit zur Führung, Rais Awell scheiterte aus kurzer Distanz jedoch an Sebastian Hornung. Mitte der zweiten Halbzeit war der Bann dann endich gebrochen. Nach einem Ballgewinn des VfB im Mittelfeld ging es blitzschnell. Dajaku nahm den langen Ball gut mit und zog in den Strafraum. Dort tanzte er mit zwei Haken die letzten Gegenspieler aus und schob gekonnt zur Führung ins kurze Eck ein. Ein starkes Tor!

    Bis zum Ausgleich dauerte es allerdings nur sechs Minuten. Die rechte Abwehrseite der Stuttgarter ließ den Gästen zu viel Platz, sodass Freiburg zum Torschuss kam. Dieser wurde abgefälscht, wodurch er direkt vor den Füßen von Tim Heinzelmann landete, der Sebastian Hornung zum 1:1 überwand. Der VfB ließ sich davon nicht aus dem Konzept bringen, profitierte bei der erneuten Führung aber von einem dicken Patzer des Freiburger Torhüters. Dieser kam bei einem langen Ball aus dem Tor und schlug ein Luftloch, sodass Dajaku freie Bahn hatte und den Ball ins leere Tor schieben konnte.

    Der Rest ist Geschichte. Letztlich überstand die Mannschaft von Nico Willig die turbulente Schlussphase und startet somit perfekt in die neue Spielzeit. Am kommenden Samstag, den 26. August, sind die Jungs dann beim Karlsruher SC zu Gast. Anpfiff ist bereits um 11 Uhr.

    Nico Willig: „Wenn wir weiterhin konsequent vorne gestanden wären und attackiert hätten, würden wir das Spiel souverän gewinnen. Leider haben wir Freiburg vor allem durch unsere schlechte Chancenverwertung in der ersten Hälfte am Leben gelassen und wären fast bestraft worden. Das war heute zwar ein kontrolliertes, aber kein gutes Spiel von uns. Wir dürfen uns jetzt über den Spielausgang freuen, aber nur mit dem Wissen, dass der Sieg glücklich war.“

  • Torloses Unentschieden

    Torloses Unentschieden

    Der VfB II hat zwar gegen die SV 07 Elversberg viele Chancen, aber auch das Glück, dass der Vorjahresmeister einen Foulelfmeter verschießt.

    Auch nach dem vierten Spieltag ist der VfB II in der Regionalliga Südwest noch ungeschlagen und hat nach einem Sieg und drei Unentschieden sechs Punkte auf dem Konto. Gegen den Vorjahresmeister aus Elversberg hatte die Mannschaft von Trainer Andreas Hinkel durchaus die Chance zum dreifachen Punktgewinn, doch Elversbergs Torhüter Frank Lehmann erwischte einen sehr guten Abend.

    Der VfB II musste Nicolas Sessa ersetzen, denn der mit vier Treffern beste Torschütze reiste mit der Bundesligamannschaft zum Auswärtsspiel nach Berlin. Die ersten beiden Torchancen hatte die Hinkel-Elf, doch sowohl bei der Direktabnahme von Joel Sonora aus 24 Metern (7. Minute), als auch beim direkten Freistoß von Hayk Galstyan (13.) war Frank Lehmann auf dem Posten und parierte. Danach kam auch die SVE in der Offensive zum Zug, aber Johannes Rahn kam in aussichtsreicher Position nicht an den Ball (14.) und Jean Romaric Kevin Koffi setzte einen Kopfball zwar gegen die Laufrichtung von Torhüter Florian Kastenmeier, aber auch am Tor vorbei (18.). Noch knapper ging es in der 26. Minute zu, als Johannes Rahn mit einem Kopfball das Tor nur um Zentimeter verpasste. Auf der anderen Seite setzte Joel Sonora zu einem Solo an, sein Abschluss landete allerdings neben dem Tor (29.). In der 37. Minute bot sich Niklas Wilson die große Chance zur Führung. Der Rechtsverteidiger wurde von Caniggia Elva mustergültig bedient, gewann das Laufduell gegen seinen Gegenspieler, scheiterte allerdings frei vor Frank Lehmann. Kurz vor dem Halbzeitpfiff parierte Florian Kastenmaier mit einem Reflex einen Kopfball von Johannes Rahn, sodass beide Mannschaften beim Stand von 0:0 in die Halbzeitpause gingen.

    Gute Phase des VfB II – Elversberg verschießt Elfmeter

    Der VfB II kam gut aus der Halbzeitpause und gleich zu einer Doppelchance. Den Schuss von Mart Ristl wehrte Frank Lehmann zwar ab, doch der Ball landete bei Pascal Breier, allerdings ging dessen Kopfball ganz knapp am Tordreieck vorbei (50.). Die nächste Möglichkeit hatte Hayk Galstyan, der sein Debüt im VfB Trikot feierte, doch den Linksschuss des 19-Jährigen wehrte der SVE-Keeper zum Eckball ab. Dieser wurde von Joel Sonora getreten, genau auf den Kopf von Caniggia Elva, doch der Ball touchierte die Querlatte (54.). Der ehemalige Jugendspieler des VfB bewahrte sein Team in Minute 63 erneut vor einem Rückstand, als er einen Rechtsschuss aus 22 Metern von Caniggia Elva mit einer Hand parierte. „In dieser Phase nach der Halbzeitpause hätten wir auch in Führung gehen können. Andererseits hätte auch Elversberg danach durch den Elfmeter das 1:0 machen können“, sagte VfB II Trainer Andreas Hinkel nach der Partie und spielte auf die 70. Minute an. Andreas Scheidl brachte Gaetan Krebs im Strafraum zu Fall und Schiedsrichter Tobias Fritsch zeigte auf den Punkt, doch Jean Romaric Kevin Koffi schoss den Strafstoß über das Tor. Direkt im Gegenzug fast die Führung für den VfB II, doch nach schöner Flanke von Niklas Sommer und Direktabnahme von Pascal Breier war Frank Lehmann im kurzen Eck und verhinderte das 1:0. In den restlichen 20 Minuten passierte nicht mehr allzu viel, der durch den Dauerregen tiefe Platz hatte Kraft gekostet, sodass es beim torlosen Unentschieden blieb. Andreas Hinkel war nicht unzufrieden mit dem Punkt und sagte: „Wir müssen das Positive aus diesem Spiel mitnehmen: Wir sind weiter ungeschlagen, haben zu Null gespielt, haben aus dem Spiel heraus wenig zugelassen, sind schwer zu bespielen und können jedem Gegner weh tun.“
    Bereits am kommenden Mittwoch geht es für den VfB II beim Aufsteiger SV Röchling Völklingen weiter.

  • Der Kader für das Berlin-Spiel

    Der Kader für das Berlin-Spiel

    Folgende VfB Akteure reisen mit zum Auswärtsspiel am Samstag bei Hertha BSC (Anstoß 15:30 Uhr, im VfB Live Ticker). 

     1 Mitch Langerak
     3 Dennis Aogo
     4 Jérome Onguéné
     7 Josip Brekalo
     9 Simon Terodde
    11 Takuma Asano
    14 Anastasios Donis
    16 Ron-Robert Zieler
    19 Chadrac Akolo
    20 Christian Gentner
    21 Benjamin Pavard
    22 Ebenezer Ofori
    23 Orel Mangala
    24 Dzenis Burnic
    25 Matthias Zimmermann
    28 Holger Badstuber
    29 Ailton
    31 Berkay Özcan
    35 Marcin Kaminski
    39 Nicolas Sessa

  • Matchfacts Hertha BSC - VfB

    Matchfacts Hertha BSC - VfB

    Im Auswärtsspiel am Samstag tritt das Team von Hannes Wolf am 1. Spieltag bei Hertha BSC an. Das Spiel beginnt um 15:30 Uhr im Olympiastadion. Hier gibt's die Daten, Zahlen und Fakten zur Begegnung gegen die Berliner.

    Bilanz aus VfB Sicht:

    Gesamt: 62 Spiele, 22 Siege, 16 Unentschieden, 24 Niederlagen, 82:73 Tore

    Heim: 31 Spiele, 17 Siege, 9 Unentschieden, 5 Niederlagen, 60:23 Tore

    Auswärts: 31 Spiele, 5 Siege, 7 Unentschieden, 19 Niederlagen, 22:50 Tore

    Unterstützung & Anreiseinfo

    Weitere Aufeinandertreffen

    Zu den 62 Ligabegegnungen kommen noch fünf Spiele im DFB-Pokal. Vier Mal konnten sich die Jungs aus Cannstatt durchsetzten und eine Runde weiterziehen.

    Wiedersehen

    Auf Seiten der Berliner haben die beiden Stürmer Vedad Ibisevic und Julian Schieber schon für den VfB gespielt. Vedad Ibisevic hat von 2012 bis 2015 für die Mannschaft mit dem roten Brustring 111 Spiele absolviert und dabei 47 Treffer erzielt. Julian Schieber hat bei den jungen Wilden angefangen und hat 2008 bei der Lizenzmannschaft debütiert. Bis 2012 hat Julian Schieber 62 Partien im VfB Trikot gespielt und sieben Tore geschossen.

    Wetter

    Am Samstagmittag sollen es laut Wetterbericht bewölkte 20 Grad Celsius werden. Zudem soll es in Berlin noch vor Anpfiff regnen.

    Spielleitung

    Als Schiedsrichter steht am Samstag Sascha Stegemann auf dem Platz. Unterstützt wird er an den Seitenlinien von Christian Fischer und Mike Pickel sowie dem 4. Offiziellen Florian Heft. Der Video-Assistent ist Christian Dingert. Sascha Stegemann hat bisher vier Partien des VfB geleitet.

    Übertragung

    Live ist das Spiel im Pay-TV auf Sky zu sehen. Wie immer zeigt VfB TV die Partie nach dem Abpfiff in voller Länge und als Highlightversion. Wer das Spiel nicht im Bewegtbild verfolgen kann, kann dies auf den SWR-Radioprogrammen sowie bei DIE NEUE 107.7 tun, die über das Spiel in Auszügen berichten.

    Das Spiel auf Facebook und Co.

    Wie zu jedem Pflichtspiel gibt es den offiziellen VfB Live Ticker auf www.vfb.de, mobil und in den Smartphone-Apps. Die VfB Fans werden über die offiziellen Social Media-Kanäle des VfB auf Facebook, Twitter, Instagram und Google+ über die Aufstellungen informiert und mit Fotos rund um die Partie versorgt. Außerdem werden während des Spiels die wichtigsten Ereignisse live getwittert und gepostet.

  • „Die Jungs werden sich zerreißen“

    „Die Jungs werden sich zerreißen“

    Vor dem Auftaktspiel in Berlin sagt Hannes Wolf mit Blick auf die Personalsituation: „Wir haben ein paar Angeschlagene, aber so etwas gehört dazu. Es geht darum, was wir daraus machen.“

    Es liegt in der Natur der Sache, dass das erste Bundesligaspiel der neuen Saison für so manchen der Protagonisten immer auch eine Premiere darstellt. So auch für VfB Cheftrainer Hannes Wolf. Für ihn, den akribischen Arbeiter, wäre es jedoch geradezu untypisch, wenn er sich in den Tagen vor dem Bundesligaauftakt mit der Bedeutung der Partie für ihn selbst beschäftigen würde. „Ich habe mich nach dem Aufstieg im Mai sehr darüber gefreut, dass ich künftig in der Bundesliga arbeiten darf, aber das ist jetzt kein Thema mehr“, sagt er, „ich habe jetzt keine Zeit dafür. Im Moment drehen sich alle meine Gedanken darum, die Mannschaft gut auf das Spiel bei Hertha BSC vorzubereiten und alles dafür zu tun, um dieses Spiel erfolgreich zu gestalten. Es geht darum, die Mannschaft ans Limit zu bringen und selber am Limit zu arbeiten – das ist alles, was jetzt zählt.“

    Bis zum Anpfiff am Samstagnachmittag stellt sich für ihn ja auch die ein oder andere Frage. Nicht zuletzt in Sachen Personal. So fällt neben Emiliano Insua (Risswunde oberhalb des Knies) nun auch Daniel Ginczek für zwei Spiele aus. Das Knie des Torjägers hat auf die Summe der jüngsten Belastungen eine Reaktion gezeigt, daher kann er momentan nur reduziert trainieren. „Natürlich ist das schade für uns, aber so etwas kann passieren“, sagt Hannes Wolf, „das ist im Gesamtzusammenhang bei ihm nicht so dramatisch. Er hat in der Rückrunde der vergangenen Saison jedes einzelne Spiel gemacht und eigentlich immer mittrainiert. Sobald sich diese Belastungsreaktion zurückgebildet hat, ist er wieder voll dabei.“

    Hannes Wolf hofft auf Rückkehr von Timo Baumgartl

    Das soll schon sehr bald auch Timo Baumgartl wieder sein. Der Innenverteidiger hatte im Abschlusstraining vor dem Pokalspiel in Cottbus einen Ball ins Gesicht bekommen, dabei eine Gehirnerschütterung erlitten und musste deshalb seither mit dem Training aussetzen. „Ich hoffe trotzdem, dass es was wird mit seinem Einsatz in Berlin“, sagt Hannes Wolf, „er ist total fit und hat so viel Substanz, dass es für Samstag reichen würde, wenn er am Freitag wieder mit der Mannschaft trainiert.“ Am Freitag nimmt indes auch Marcin Kaminski, der in Cottbus umgeknickt war und seither individuell trainierte, wieder am Mannschaftstraining teil. Bei ihm hat Hannes Wolf genauso große Hoffnung, dass er in Berlin zur Verfügung steht wie bei Dzenis Burnic und Anastasios Donis, die auf das Pokalspiel muskulär reagierten.

    Holger Badstuber und Dennis Aogo haben dagegen bereits in den vergangenen Einheiten das komplette Mannschaftstraining absolviert. „Beide sind gesund. Trotzdem finde ich nicht, dass ich es verantworten kann, sie von Anfang an spielen zu lassen“, sagt Hannes Wolf. Sie hätten noch zu wenig Einheiten, zu wenig Abläufe mit der Mannschaft absolviert, um sie für ein komplettes Bundesligaspiel aufzubieten. „Wenn du die Jungs hinten aufstellst, kannst du nicht nach 55 Minuten sagen: Ich wechsle sie jetzt beide aus“, verdeutlicht der VfB Trainer.

    Trotz der Fragezeichen in Bezug auf die personelle Situation ist Hannes Wolf keineswegs Angst und Bange vor dem Auftaktspiel. „Wir haben ein paar Angeschlagene, aber so etwas gehört zum Fußball dazu. Es geht darum, was wir daraus machen“, sagt er und kündigt an: „Die Jungs, die auf dem Platz stehen, werden sich zerreißen. Wir wissen, dass wir ein Aufsteiger sind und wollen daraus den Ehrgeiz ziehen, in der Bundesliga ans Limit zu gehen und dem Gegner alles abzuverlangen. Wir haben die Substanz, mit einer Topleistung und einem Quäntchen Glück, das man immer braucht, in Berlin was zu holen – das werden wir versuchen.“ Dann könnte Hannes Wolf, wenn er irgendwann mal auf die Meilensteine seiner Karriere zurückblickt, von einer erfolgreichen Premiere in der Bundesliga sprechen.

  • „Ich habe Bock, ein Teil des Ganzen zu sein“

    „Ich habe Bock, ein Teil des Ganzen zu sein“

    Dennis Aogo brennt auf seinen ersten Einsatz im Trikot mit dem Brustring und darauf, beim VfB etwas aufzubauen. Bei aller Euphorie verliert der 30-Jährige aber nicht den Blick fürs Gesamte.

    Es braucht manchmal nur wenige Minuten, um eine grundlegende Entscheidung zu treffen, die das Leben in eine andere Richtung lenkt. Wie schnell so etwas gehen kann, wenn das Gefühl stimmt, zeigt der Wechsel von Dennis Aogo zum VfB. Wie nahezu jeden Tag, seitdem sein Vertrag beim FC Schalke 04 zum Saisonende ausgelaufen war, fuhr der 30-Jährige auch an jenem Tag Anfang August von Düsseldorf nach Essen, um sich dort beim individuellen Training fit zu halten. Die Tendenz, so sagt er, sei zu diesem Zeitpunkt zu einem Wechsel ins Ausland gegangen. Doch dann rief ihn sein Manager an und bat ihn zum Gespräch. Er erzählte ihm von der Anfrage des VfB, vom Gespräch mit VfB Sportvorstand Michael Reschke – und musste dann eigentlich gar nicht mehr groß weiter erzählen. „Ich habe den Verein ja aus der Distanz gekannt und im Laufe meiner Karriere auch schon einige Male in Stuttgart gespielt. Daher wusste ich, was hier im Stadion los ist und was der Verein für eine Power mitbringt“, blickt Dennis Aogo zurück, „also habe ich nach ein paar Minuten zu meinem Manager gesagt: Auf geht`s, das machen wir. Ich habe Bock auf die Geschichte und will ein Teil des Ganzen sein.“ Ein Teil, um das Gesamtkonstrukt, die Mischung zwischen jungen, talentierten und erfahrenen Spielern, stimmig zu machen.

    Über wie viel Erfahrung Dennis Aogo verfügt, zeigt sich dabei einerseits an den bloßen Zahlen seiner Vita: Denn da stehen zwölf Länderspiele für Deutschland, 48 Einsätze in Champions und Europa League sowie 213 Bundesligaspiele zu Buche. Zudem zeugt allein schon sein Auftreten bei seiner offiziellen Vorstellung von einer gewissen Reife. Denn dort beeindruckte er mit seiner offenen und ehrlichen Art und der zugleich weitsichtigen Aussagen. Seine Rolle, die Dennis Aogo nun beim VfB einnimmt, beschreibt er so: „Natürlich habe ich eine gewisse Verantwortung aufgrund dessen, was ich schon erlebt habe. Aber ich werde mir treu bleiben. Ich bin nicht der große Lautsprecher, der auf dem Platz jemand am Trikot reißt, um ihn aufzuwecken. Ich werde intern versuchen, dem einen oder anderen meine Erfahrung mitzugeben. Die Grundvoraussetzung ist natürlich, dass meine Leistung auf dem Platz stimmt.“

    "Ich habe die sehr große Hoffnung, dass ich in Berlin dabei bin"

    Und das soll schon sehr bald der Fall sein. Immerhin habe er in den vergangenen Wochen „sehr viel Zeit und Kraft investiert, um auf einem so guten Level zu sein, dass ich nicht viel Anlaufzeit brauche, wenn ich in eine Mannschaft komme“. Zwar wirkte es sich trotzdem auf seinen Körper aus, dass die Belastung eines Mannschaftstrainings einfach eine andere ist als die, die er im Individualtraining simulieren konnte – doch die Beschwerden im Adduktorenbereich, wegen denen er beim Pokalspiel in Cottbus aussetzte, sollten schon sehr bald überstanden sein. „Ich fühle mich jetzt gut“, sagt Dennis Aogo, „ich habe die sehr große Hoffnung, dass ich in Berlin dabei bin.“

    Der neue Defensivspieler des VfB brennt auf seinen ersten Einsatz im Trikot mit dem Brustring – auch weil er um die große Bedeutung der ersten Wochen weiß. „Die Anfangsphase einer Saison ist sehr wichtig, daraus kann viel entstehen. Es ist egal, wie wir in Cottbus gespielt haben, die Hauptsache ist, dass wir weiter sind – denn das bedeutet dann trotz allem ein positives Erlebnis“, sagt er, „die positiven Erlebnisse sind Dinge, die etwas ins Rollen bringen können. Deshalb muss es auch nicht schön sein. In den ersten Spielen geht es darum, zu bestehen und sie erfolgreich zu gestalten.“ Denn das Potenzial, die Perspektive zu einer erfolgreichen Zukunft sei beim VfB gegeben, diese müsse aber erst entstehen. „Wir haben sehr viele talentierte Spieler, die müssen wir nun zu einer Gemeinschaft, die stimmig ist, zusammenfügen – dann können wir für die eine oder andere Überraschung sorgen“, sagt Dennis Aogo, „wir sind frisch aus der zweiten Liga aufgestiegen, im ersten Jahr müssen wir schauen, dass wir bestehen und in der Bundesliga Fuß fassen.“